IM zielt auf intraindividuelle Stoffwechsel- und Organprozesse bei Gesundheit/Krankheit. Virchow: Gesundheit beruht auf Akkommodations-Fähigkeit, Krankheit auf Akkommodations-Insuffizienz. Akkommodationsprozesse sind natürliche Stress-reaktionen im Sinne emotional-funktioneller Selbstregulation/-organisation auf agierende Stressoren - Gesundheit/Krankheit ist das morphologisch-strukturelle Bild der Akkommodationsfähigkeit eines Organismus.
Eine Individualisierung der Stressantwort wird durch die individuelle Kondition (Lebensstil), Konstitution, Konditionierung verursacht [3].
Ziel: Ein Ziel der Integrativen Medizin (IM) ist, Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention (PP/SP/TP) durch Steigerung der Kompetenz des Patienten im Umgang mit Gesundheit bzw. Krankheit entsprechend den Anforderungen im Außen- wie Innen-Milieu. Um dies zu lernen und die individuellen Ressourcen zu nutzen, muss IM die Ressourcen offen legen im Sinne einer neuen Intelligenz- und Bewusstseinsförderung, die als Evi IQ (Environmental IQ) gemessen wird. Das Wissen betrifft:
Stimmfrequenzanalyse (SFA: Bei Anwendung spezieller zeitreihenanalytischer Algorithmen auf das akustische Bio-Signal „Stimme“ wurde in Fallstudien empirisch folgende Flächen/Parameter-Korrelation entdeckt und auf dem 2. Gemeinsamen Deutschen Allergiekongress in Lübeck 2007 (vergl. Poster 85, Allergo J 2007; 16 - S.582 [1]) vorgestellt. Bei den emotional-funktionellen Stressparametern (ESP) der SFA handelt es sich im Einzelnen um:
Diese empirisch gewonnenen Korrelationen haben momentan noch einen hypothetischen Charakter und sollen in weiteren Studien verifiziert und ggfs. modifiziert werden, z.B. [5].
Ziel und Wege einer Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention: Im Sinne einer Integrativen Medizin, die neben den rein physikalisch-chemisch-pharmakologischen Maßnahmen auch therapeutische Wege einer Alternativ- bzw. Komplementär-Medizin berücksichtigt und in die Behandlung mit einbezieht, könnte PP/SP/TP bei Einbeziehung der SFA als emotional-funktionelles diagnostisches Instrument in einer praktischen Umsetzung die ESP mit in die Therapie integrieren.
Mit Hilfe der SFA ließ sich bei 32 Patienten der Evi IQ aufgrund der durch die Analyse (SFA) ermöglichten individuell gezielten Maßnahmen, um durchschnittlich 25,8 (normal 80-125 entsprechend befriedigend bis sehr gut) steigern.
Konklusion: Die Studie zeigt, dass die SFA die Erwartungen einer Integrativen Medizin und damit Primär-, Sekundär-, Tertiär-Prävention erfüllt: