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Welche Aussagen muß ein Messsystem treffen können?

Das zur Differentaialdignostik in der emotionell/funktionellen und der morphologisch strukturellen Medizin geignet ist

Wo können sich morphologisch-strukturelle Messmethoden und emotional-funktionelle Messmethoden ergänzen?

Hintergrund:

Virchow hat die Cellularpathologie 1859 in ihrer Begründung auf physiologische und pathologische Gewebelehre beschrieben und damit einen sowohl physiologisch-funktionellen wie auch morphologisch-strukturellen Weg angegeben wie der menschliche Organismus zu Pathologien (Krankheiten) kommt. Auf der 43. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte 1869 in Innsbruck spezifiziert Virchow den Weg in eine Krankheit damit, dass er einen evolutionären Aspekt hinzufügt und Krankheit als eine Akkommodationinsuffizienz definiert. Modernerweise hat er dort das Vorgetragen, was heute unter Stress / Stressreaktion / Stressantwort verstanden werden sollte: Den Stressor als Verursacher, den ausgelösten Stress im Organismus als natürlichen Akkommodationvorgang und die Stressantwort als entsprechende akkommodierte Morphologie/Struktur zu betrach-ten, die in der Umgebung des Stressors überleben kann.

Spätestens seit dieser Darstellung Virchows von Krankwerden musste der Medizin bewusst werden, dass Morphologisch-strukturelle Geschehen (Pathologien, Krankheit) nicht ausschließlich über eine Kausalitätskette (Ursache-Wirk-Prinzip, Wenn-Dann-Regel) logisch herleitbar und damit zu prognostizieren (vorher zu sagen) sind. Sie entstehen aber auch nicht aus einer Verkettung „ungünstiger“ (zufälliger) Ereignisse heraus. Sie sind letztlich an emotional-funktionelles Geschehen gekoppelt, das individuell abläuft und dem Überleben dient. Die Gesamtheit aller Vorgänge, die dem Überleben dienen, kann man als Stress bezeichnen. Sie stehen immer im Zusammenhang mit einem agierenden Stressor. Die Individualität bestimmt sich aus dem Bezug zur Konstitution, Kondition und Konditionierung. D.h., um zu deterministischen Entscheidungen in der Medizin zu kommen genügt es nicht mehr nur morrphologisch-strukturelle Pathologien laborchemisch oder technisch zu erfassen und zu beobachten, sondern man muss versuchen, sie in einem individuell emotional-funktionellen Prozessablauf einzuordnen. Ein solcher emotional-funktioneller Prozessablauf ist der Prozess im menschlichen Organismus, den man heute als Stress bezeichnet und als Ziel hat durch Akkommodation (Adaptation) zu überleben. Neben den bis heute gültigen nicht-willentlichen, reflexartigen Stressweg über

kennt die Wissenschaft jetzt auch den Willentlichen, bewussten Weg über

Der erstere Weg lässt keine, der zweitere Weg lässt eine Kreativität zu.

Die Physik kennt dieses Problem spätestens seit dem die Quantenphysik sie dazu zwang, die Welt der Kausalitäten aufzugeben. Einen ersten Hinweis auf akausale Vorgänge fanden die Physiker bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts bei der Interpretation des radioaktiven Zerfalls, bei dem nicht angegeben werden kann, warum ein Atom zu einem bestimmten Zeitpunkt zerfällt.

Was hat nun aber der plötzliche radioaktive Zerfall mit dem plötzlichen Auftreten einer Erkrankung zu tun?

Lesen Sie dazu:

Ausführlicher Bericht: Was muß ein Messgerät für emotionell-funktionelle Prozessbereiche leisten? (hohe Qualität PDF 157 kB) 

Ausführlicher Bericht: Was muß ein Messgerät für emotionell-funktionelle Prozessbereiche leisten? (Online Qualität PDF 99 kB)